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Ausverkaufsquote

Als Ausverkaufsquote (AVK-Quote) bezeichnet man den Anteil der Einzelhändler, die am Ende der Angebotsperiode die gesamte Ware einer Zeitungen oder eines Zeitschriftentitels, die Sie vom Presse-Grosso geliefert bekamen, weiterveräußert haben.

Die Anzahl der Händler die ausverkauft sind, wird aus dem Warenflussprotokoll, das über ISPC / EDI-Press an die Verlage überspielt wird, ersichtlich. In dem Warenflussprotokoll wird dokumentiert, wie viele Einzelhändler einmal, zweimal, dreimal oder häufiger in Folge ausverkauft waren.

Die Ausverkaufsquote gehört zu den wichtigsten vertrieblichen Kennzahlen im Groß- und Einzelhandel, sowie auch im Bahnhofsbuchhandel. Neben der Ausverkaufsquote zählt zu den wichtigsten Kennzahlen im Vertrieb die Remissionsquote, Nullverkaufsquote und der Verkaufsdurchschnitt.

Nach der Richtwerttabelle des Koordinierten Vertriebsmarketings (kurz: KVM) sollte eine maximale Ausverkaufsquote von 30 % angestrebt werden.

Sind die Ausverkaufsquoten einer Zeitung oder Zeitschrift zu hoch, wirkt sich dieses negativ auf die Verkaufszahlen aus, da potenzielle Verkäufe verloren gehen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei auch, in welche Bezugsgrößenklasse sich die ausverkauften Einzelhändler befinden. Ein hoher Anteil der Bezüge der Ausverkäufer am gesamten Verkauf lässt auf ein besonders hohes Verkaufspotenzial schließen, das verloren gegangen ist.

Die ausverkauften Einzelhändler werden auch als „Nullremittierer" bezeichnet.


Klaffke/Riedl-Klaffke, Vertriebslexikon, Ausgabe 2008 Seite 22.