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Beilage

Unter einer Beilage versteht man ein Werbemittel oder redaktionelles Extra bei einem Druckerzeugnis, das einem Trägerobjekt (z.B. einer Zeitschrift oder Zeitung) beigelegt oder beigeklebt wird. Beilagen können Coupons oder abtrennbare Bestellkarten enthalten, die dem Leser das Reagieren ermöglichen. Man unterscheidet die Eigen- oder Verlegerbeilage von der Fremdbeilage.

Bei der Eigenbeilage handelt es sich um das Druckerzeugnis eines Verlegers, das mit dem Bezug der Zeitung oder Zeitschrift im engen Zusammenhang steht, z.B. Abo-Angebote für den betreffenden Titel, Angebote für Sammeleinrichtungen, Jahresinhaltsverzeichnisse etc. Darüber hinaus gelten im Sinne der AGB Pressepost auch noch Zeitungszugaben, die der Verleger bei regelmäßig wiederkehrenden Anlässen mit der Zeitung liefert, als Verlegerbeilagen.

Eine Fremdbeilage ist eine Druckschrift, die der Verleger im Auftrag und im Interesse eines Dritten beigefügt. Als Fremdbeilagen gelten auch Druckschriften des Verlegers die als Verlegerbeilage nicht zugelassen sind. Hierunter fallen insbesondere Beilagen des Verlegers, wenn es sich nicht um Printprodukte handelt (z.B. Bücher, CDs). Fremdbeilagen können auch angeklammert oder angeklebte sein. Fremdbeilagen in Zeitschriften, die über die Pressepost verbreitet werden, sind gebührenpflichtig.


Klaffke/Riedl-Klaffke, Vertriebslexikon, Ausgabe 1998, Seite 29-30.